Die Jahre 1987 bis 1992

In der Sitzung am 29. Oktober 1987 beschlossen die Vorstandschaften der Eintracht Böhringen und der Harmonie Radolfzell auf Anregung der Chorleiterin Regina Wittemeier, eine Jugendsektion zu gründen. Zur ersten Probe am 11. Januar 1988 erschienen 22 Sängerinnen und Sänger. Dies war der Geburtstag des Jungen Chors der Chorgemeinschaft, der sich ab 1991 „Canti Nova – Junger Chor der Chorgemeinschaft Harmonie Radolfzell/Eintracht Böhringen“ nannte. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Chorgemeinschaft Harmonie Radolfzell/Eintracht Böhringen 1988 trat der Junge Chor erstmals auf.

 

Nach 25 Jahren Tätigkeit übergab Kurt Riegger das Amt des ersten Vorsitzenden an Bernhard Engelmann. 1989 änderte der Gesangverein Eintracht Böhringen seinen Namen in Gemischter Chor Eintracht Böhringen 1861. Das traditionelle Frühjahrskonzert 1990 widmete sich Pop und Opern. Es musizierten Chorgemeinschaft Harmonie/Eintracht (Leitung Peter Görgen), Canti Nova (Martin Wittenberg), die Jazz AG des Friedrich-Wöhler-Gymnasiums Singen (Wittenberg) sowie das Städtische Orchester Radolfzell (Musikdirektor Heinrich Braun). Im Oktober trafen sich zum ersten Mal die Chöre aus Böhringen-Römerstein bei Bad Urach, Dietingen-Böhringen bei Rottweil sowie Radolfzell-Böhringen in Rottweil.

 

Das Frühjahrskonzert 1991 stand unter dem Motto „Hör’ uns singen“. Es bot eine abwechslungsreiche Palette von Kompositionen von Mendelssohn und Brahms bis hin zu Volksliedern, Gospels und Songs aus dem Unterhaltungsbereich. Der Chor nahm am Bundeschortag in Singen teil. Der Junge Chor beteiligte sich am Festkonzert in der Scheffelhalle in Singen.

 

Im Mai 1992 übernahm Ingeborg Schmidt das Dirigentenamt beim Gemischten Chor und Richard Hein jenes von Canti Nova. Ingeborg Schmidts erstes großes Konzert war der Operettenabend „Maske in Blau“ im Oktober 1992. „Ihr Debut wurde zu einem vollen Erfolg“, schrieb der Südkurier. Daran beteiligt waren auch die Freunde des „Chorale Provencale“ aus Istres. Im Juni sang die Chorgemeinschaft bei der Einweihung des Musikpavillons am Böhringer Rathaus. Der Pavillon ist heute noch das Probelokal des Vereins. Infolge Krankheit gab Bernhard Engelmann nach vier Jahren den ersten Vorsitz ab, sein Nachfolger wurde Gebhard Bohner.