Bild: Rainer Pudwill

Ein Sänger durch und durch

  • Konrad Schrott erhält die goldene Ehrennadel
  • Seit 60 Jahren im Bodensee-Hegau-Chorverband

 

Radolfzell-Böhringen – „Singen im Chor – ich brauche das“, macht Konrad Schrott klar, als er nach minutenlangem Applaus der Sängerinnen und Sänger endlich zu Wort kommt. „Und ich mache selbstverständlich weiter“, versichert er unter tosendem Beifall. Der 76-Jährige ist seit 60 Jahren Mitglied im Bodensee-Hegau-Chorverband und noch heute aktiv im Gemischten Chor Eintracht Böhringen, in den 1968 nach seinem Umzug von Aach nach Böhringen eintrat. Bei der Hauptversammlung des Vereins wurde Konrad Schrott mit der goldenen Ehrennadel des Deutschen Chorverbands ausgezeichnet – eine Ehrung, die nur wenige Sänger erreichen. Was hält einen so lange im Verein? „Singen macht mir unglaublich Spaß, und der Chor ist für mich ein Stück Lebensgeschichte“, sagt der ehemalige Postbeamte. „Leute, die in keinem Verein sind, wissen gar nicht, ws ihnen verloren geht – diese Gemeinschaft, die Halt gibt, diese Freude und Geselligkeit.“ Es gebe keine Probe, die man anschließend um halb zehn in der „Sonne“ ausklingen lasse. Als leidenschaftlicher Sänger tue es ihm weh, nach 60 Jahren Chorgesang mit ansehen zu müssen, wie die Chöre allerorts ums Überleben kämpfen. „Viele Leute sagen, sie wollen sich nicht mehr binden, aber es ist erschreckend, wie viele Menschen fernsehsüchtig sind. Hinzu kommt, dass es einfach zu viele Freizeitangebote gibt“, so der Jubilar. Beim Gemischten Chor Böhringen fühle er sich wohl. Er spüre, dass er als tragender Tenor in diesem durch altersbedingte Abgänge mittlerweile klein gewordenen Chor gebraucht werde. „Die Situation schweißt uns noch mehr zusammen“, sagt er. Als er 1968 eingetreten sei, damals in die Chorgemeinschaft Harmonie Radolfzell-Eintracht Böhringen unter Leitung von Heinz Bucher, sei die Sängersituation noch eine andere gewesen. Zum Chorgesang kam Konrad Schrott 1955 in Aach. Damals war es so, dass der Schulleiterin der Regel Organist des Kirchenchors war, erzählt der Jubilar. Als er mit 14 Jahren aus der Schule kam, holte man ihn in den Kirchenchor. Kurz darauf warb ihn Kurt Riegger aus Reute für den Gemischten Chor Eintracht Böhringen. 40 Jahre lang bis 2008 sang er sowohl im Kirchenchor als auch im Gemischten Chor. Hunderte von Liedern hat er in all den Jahren gelernt. „Ich finde es toll, dass wir hier im Chor populäre Lieder singen, die fast täglich im Radio zu hören sind – auch englische Lieder, für die unser Chorleiter Josef Weimert und mein Sängerkollege Rainer Pudwill die deutschen Texte schreibt. Das zeichnet unseren Chor aus und macht einfach Spaß. Wer nicht dabei ist, verpasst etwas!“

 

Quelle: Marina Kupferschmid, Südkurier vom 9. Mai 2016

Chorklang sorgt für Genuss

  • Schwungvolles Frühjahrskonzert in Böhringen
  • Publikum erlebt rundum unterhaltsamen Abend

 

Böhringen – Es war wieder einmal ein richtiger Genuss, das Frühjahrskonzert des Gemischten Chors Eintracht Böhringen und Canti Nova. Beide Chöre boten vor großer Publikumskulisse in der Mehrzweckhalle Böhringen eine schöne Auswahl ihres Könnens und überzeugten durch Vielseitigkeit und hervorragenden Chorklang, sodass die Zuhörer einen äußerst unterhaltsamen Abend erlebten. Allerbeste laune verbreiteten die Showeinlagen des Rock ’n’ Roll- und Boogie-Woogie Clubs Flying Dinos aus Stockach, die bestens zu den Swing-Stücken und Schlagern des Gemischten Chors passten. Die 20 Tänzerinnen und Tänzer boten eine tolle Performance und rissen das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hin.

 

Mit seinem Eröffnungsstück „Sommer“ von Beatrice Egli ließ der Gemischte Chor unter der Leitung von Josef Weimert die Sonne in die Herzen der Besucher strahlen, bevor er mit „Morgens um Sieben“ die Halle mit dem typischen „Happy-Party-Sound“ von James Last erfüllte. Ein Markenzeichen des Gemischten Chors ist, dass er nur deutsche Lieder und Schlager singt. Das macht ihn sehr authentisch, die vorwiegend älteren Sänger, die in der Schule noch nicht Englisch gelernt haben, müssen sich nicht verbiegen. Der Vielseitigkeit tut dies keinen Abbruch. Wo es keine deutschen Texte gibt, schreibt Sänger Rainer Pudwill, der auch als Conférencier durch den Abend führte, die passenden Verse und Josef Weimert das Arrangement. So wurde aus dem „Lemon Tree“ von Fools Garden eben ein „Zitronentee“, locker und beschwingt vorgetragen und wie alle anderen Stücke am Klavier von Josef Weimert begleitet. Sehr gelungen dargeboten auch „Puttin on the Ritz“ in der deutschen Fassung von Heidi Brühl „Liebe ist dabei“. Auch Herausforderungen wie das schwierig zu singende „Für Frauen ist das kein Problem“ von Max Raabe oder Helene Fischers „Phänomen“ bewältigte der Gemischte Chor auf beeindruckende Weise. Unübertroffen war die spürbare Freude aber beim Jahrhundertschlager „Aber Dich gibt’s nur einmal für mich“, den der Chor gleich zweimal singen musste, so sehr riss er das Publikum zum Mitsingen und Schunkeln mit.

 

Mit einem Repertoire, das eher selten zu hören ist, wartete Canti Nova unter der Leitung von Jutta Horton auf. Der Chor begab sich auf eine Reise über die britischen Inseln in die Heimat ihrer Chorleiterin. Drei fesche Hochländer, perfekt gekleidet und mit gewaltigem Applaus empfangen, kündigten diesen Gesangsblock an, der einige Probenblocks erforderte, da es sich um durchweg sehr schwierige Stücke handelte, die durchweg a-capella gesungen wurden und mit drei Männerstimmen auskommen mussten. Im ersten Beitrag besang der Chor bravourös den schottischen See Loch Lomond. Von den Highlands ging es mit dem traditionellen Volkslied „Early One Morning“ in den Süden, wo unverkennbar der Dudelsack herauszuhören war. Eine noch größere Herausforderung für den Chor war die walisische Nationalhymne – diese auch noch walisisch gesungen – eine wahrlich beeindruckende Leistung, die mit großem Beifall bedacht wurde. In Irland angekommen, erklang schwungvoll das bekannte Volkslied „Whisky in the Jar“, am Klavier begleitet von Josef Weimert. In seinem zweiten Programmblock ließ Canti Nova Hits wie Roberta Flacks „Killing me softly“ und den 80er-Jahre-Klassiker „Sweet DReams“ von den Eurythmics erklingen, die sehr gut ankamen. Bei „Da Doo Run Run“ von den Chrystals schnippte das Publikumbegeistert mit. Zum Abschluss des Konzerts setzten beide Chöre gemeinsam mit „Girls, Girls, Girls“ einen klangvollen Akzent, der mit lang anhaltendem Schlussapplaus quittiert wurde.

 

Quelle: Marina Kupferschmid, Südkurier, 14. April 2016 

 

Leichtfüßige Dinos - flotte Chöre

Konzert der Eintracht Böhringen ein voller Erfolg

Böhringen (pud). Ein stürmisch gefeiertes Konzert bot der Gemischte Chor Eintracht Böhringen in der sehr gut besuchten Böhrin­ger Mehr­zweckhalle. Angélique Tracik, Leiterin des Fachbereichs Kultur, war begeistert über das kul­tu­relle Angebot in den Ortsteilen. Tatsächlich kamen Freunde des deutschen Schlagers und auch Anhän­ger eng­lisch­sprachiger Folk- und Popsongs voll auf ihre Kosten. Darüber hinaus legte der Stockacher Rock ‚n’ Roll und Boo­gie-Woogie Club „Flying Dinos“ eine heiße Sohle aufs Parkett, die das Publikum derartig jubeln ließ, dass eine Zuga­be fällig war. Als die Gäste erfuhren, dass unter den 18 Tänzerinnen und Tänzern ein Ge­burtstagskind war, nämlich Evi Nutz, sang der Saal ge­mein­sam „Happy Birthday“. Kräftig gesungen und geschunkelt wurde auch beim stimmungsvoll vorgetragenen Ever­green „Aber Dich gibt’s nur einmal für mich“ vom Gemischten Chor unter der famosen Leitung und Keyboard­beglei­tung von Josef Weimert. Auch hier war eine Zu­ga­be fällig. Dabei schaute so mancher Kavalier seiner Liebsten tief in die Augen. Schmun­zelnde Ge­sich­ter sah man dagegen bei „Zi­tronentee“. Dabei handelte es sich um die von Modera­tor Rai­ner Pudwill getextete Ver­sion des Mega­hits „Lemon Tree“ von Fools Garden. Weil sie selbst in England und Wales gelebt hatte, kam Jutta Horton, erstklas­sige Dirigen­tin des sehr gut aufgelegten Canti Nova Chors, auf die Idee, unter anderem einen musikalischen Aus­­flug auf die Britischen Inseln zu ma­chen. Beim schottischen Traditional „Loch Lomond“ traten Manfred Büch­ner, Norbert Clemens und Joachim Schmidt zur Freude des Publikums als Highlander im Kilt auf. Dass der Chor auch deutsch singen kann, so Horton, zeigte er mit dem Lied „Nette Begeg­nung“, das ein ober­fläch­liches Ge­spräch zweier Zufallsbekannt­schaften beschreibt. Auch Canti Nova durfte noch­­mals ran: mit Her­bert Gröne­meyers „Mambo“. 

 

Quelle: Wochenblatt Radolfzell, 27.04.2016

Ehrung von Karl Riegger

Eintracht Böhringen_JHV 2015

Karl Riegger (2.v.r.) vom Gemischten Chor Eintracht Böhringen ist für 50 Jahre Singen im Chor mit der goldenen Ehrennadel des Bodensee-Hegau-Chorverbands geehrt worden. Die Ehrung nahm Manfred Wiebach (r.) vor. Darüber freute sich auch Eintracht-Vorsitzender Manfred Büchner (l.). 

Karl Riegger: „Chor war für mich Lebensinhalt“

 

65 Jahre ist Karl Riegger alt, 50 Jahre davon sang er bei der Eintracht Böhringen. Zum Ende seiner aktiven Zeit wird er von Verein und Verband geehrt.

 

Ein besonderes Jubiläum, das auch für die Böhringer Sängergemeinschaft spricht, wurde dieser Tage im Gemischten Chor Eintracht Böhringen gefeiert: Karl Riegger aus Reute erhielt für 50 aktive Sängerjahre die goldene Ehrennadel des Deutschen Chorverbandes. „Der Chor war für mich immer ein Stück Lebensinhalt“, so der Jubilar gegenüber dem SÜDKURIER. Wenn er sich nun mit seinem bevorstehenden 65. Geburtstag als Sänger verabschiede, dann nur, um den rechtzeitigen Absprung nicht zu verpassen, bevor die Stimme dünner werde. Den Verein, in dem auch seine Frau Alma mitsingt, werde er weiterhin tatkräftig unterstützen, versicherte er.

 

Bereits mit 15 Jahren trat Karl Riegger in den Männerchor ein. Wie sein Vater, der den Verein 28 Jahre lang als Vorsitzender führte, war auch er nicht nur Sänger, sondern 20 Jahre lang bis 2010 im Vorstand tätig, 18 Jahre davon als stellvertretender Vorsitzender. Bis heute ist er Fahnenträger.

Unter anderem hob Manfred Wiebach, Ehrungsbeauftragter des Badischen Chorverbandes, das vorbildliche Verhalten von Karl Riegger als langjähriger eifriger Probenbesucher hervor – keine Selbstverständlichkeit für einen Landwirt. Die Ehrung sei eine gebührende Anerkennung für die 50 Jahre lange Tätigkeit für den Chorgesang, während Karl Riegger immer wieder neue Maßstäbe setzte und auf manche Stunden mit der Familie verzichtete.

 

Auch im weiteren Verlauf der Hauptversammlung des Gemischten Chors und Canti Nova war viel Positives zu hören. „Wir wollten beiden Chören ein schärferes Profil geben. Das ist uns gut gelungen und wir freuen uns, dass das beim Publikum gut ankommt“, so der Vorsitzende Manfred Büchner rückblickend auf das gelungene Frühjahrskonzert. Mit der Einführung eines Mitgliederbeitrags für die Aktiven habe man den finanziellen Druck gelindert. Zuvor hatte Kassiererin Monika Thum aufgezeigt, dass erstmals seit Jahren ein Überschuss erwirtschaftet wurde. Dazu trugen auch Sponsoring und hervorragend besuchte Konzerte bei. Vordringliches Ziel sei jetzt die Mitgliederwerbung, so Büchner. Insbesondere ohne Tenöre und Bässe sei das Liedgut einfach beschränkt. Doch auch neue Sängerinnen seien willkommen. In seinem Ausblick kündigte der Vorsitzende an, dass der Verein das Themenjahr Töne begleiten und auch an der Kulturnacht in Böhringen präsent sein wolle.

 

Einige Vorstandsämter standen zur Neuwahl an. Für Bettina Krätschel, die aus beruflichen Gründen als stellvertretende Vorsitzende ausschied, sprang mangels Kandidaten notgedrungen Rainer Pudwill ein, der in geheimer Wahl eine große Mehrheit erhielt. Als Protokollführer wurde Norbert Clemens wiedergewählt und als Kassiererin Monika Thum. Für den ausscheidenden Beisitzer Gunter Seiferth kam Rita Hermann. Ursula Kramer und Erika Janus wurden als Beisitzer in ihren Ämtern bestätigt.

 

Quelle: Südkurier, 24.04.2015

Sängerinnen und Sänger gesucht

Ehrung von Karl Riegger

Böhringen (pud). Neuwahlen eines Teils des Vorstands sowie die besondere Ehrung des Sängers Karl Riegger standen im Mi­t­­­telpunkt der Hauptversammlung des Gemischten Chors Eintracht Böhringen am Donnerstag im Musik­pa­villon. Riegger wurde für 50 Jahre Singen im Chor mit der goldenen Ehrennadel des Bodensee-He­gau-Chorverbands (BHC) ausgezeichnet. Die Würdigung nahm BHC-Ehrungsbeauftragter Manfred Wiebach vor. Er sagte, dass Riegger immer persönliche Interessen zurückgestellt und auf Freizeit und Fami­lie verzichtet ha­be, um sich dem kulturellen Leben zu widmen. Riegger war 20 Jahre lang im Vorstand tätig, seit 1971 hat er das Ehren­amt des Fahnenträgers inne. Durch seine „di­rek­te Art“ sei er eine Stütze des Vereins gewesen. Ein­tracht-Vorsi­tzen­der Manfred Büchner betonte, dass Rieg­ger nie nachtra­gend war. Wenn man eine Auseinander­setzung hatte, dann dauerte es keine zehn Mi­nu­ten, dass man wieder ge­meinsam geraucht habe. Büchner bedank­te sich dafür, dass Riegger den Verein wei­ter mit Rat und Tat begleiten werde. In seinem ersten Tätigkeitsbericht als Vorsit­zen­der bemerkte Büchner, dass nur einige von ihm gesetzten Zie­le erreicht wurden. Gelungen sei es den beiden Chören der Eintracht, dem Gemi­sch­ten Chor und Canti Nova, sich ein Profil zu geben. Der Gemi­schte Chor sin­ge mehrheitlich deutsche Lieder, sogar mit eigenen deutschen Texten. Canti Nova habe sich auf das „alte Lied­gut“ zurückbesonnen nach dem Mot­to „wir singen al­les, was gut ist“. Dank der Beitragserhöhung im vergange­nen Jahr habe sich die Finanzlage beruhigt. Leider ha­be man es nicht geschafft, neue Sängerinnen und Sänger zu gewinnen. Dies sei vorrangiges Ziel in diesem Jahr. Darüber hinaus werde man einen neuen zwei­ten Vorsitzen­den suchen. Für dieses Amt stellte sich Rainer Pudwill als Nachfolger von Bettina Krätschel kom­mis­sarisch zur Verfügung, damit der Vereine geschäftsfähig bleibt. Darüber hinaus wurden Protokollant Nor­bert Clemens, Kas­sie­rerin Monika Thum sowie die Beisitzerinnen Erika Janus und Ursula Kramer wiedergewählt. Neue Beisitzerin ist Rita Hermann.  

 

Der neue Vorstand der Eintracht

 

Frühjahrskonzert des Eintrachtchors Böhringen

Kurzweiliges Programm mit vielen Einfällen

 

 

Der gemischte Chor Eintracht Böhringen unterhielt mit Seemanns- und Westernliedern ein begeistertes Publikum, die Leitung hatte Josef Weimert am Akkordeon.

Im größten Radolfzeller Ortsteil zog mit dem Frühjahrskonzert des Gemischten Chors der Eintracht Böhringen und dem Chor der Canti Nova der Frühling in die Mehrzweckhalle von Böhringen ein. Der gemischte Chor der Eintracht öffnete vor allem die Herzen der älteren Bürger. Englische Textlieder werden vom Chor ins Deutsche übersetzt oder von Rainer Pudwill umgedichtet. Mehrstimmig präsentierte der Canti Nova Chor Volkslieder aus Frankreich, Schweden, Schottland und den USA sowie Popsongs von den Bangles und Supertramp. Mit dem kräftigen Schlachtruf „Howdey Ho“ brachten zehn Cowgirls der Line Dance-Formation der „Wild Rodeo Dancers“ die Gäste in der vollbesetzten Halle in Schwung.

Auf der einen Seite gab es Western-Musik, auf der anderen Seite Seemannslieder. Der gemischte Chor präsentierte den Schanty „Leinen los“ und dichtete ein weiteres Seemannslied in ein Stück mit dem Titel „Schönes Radolfzell“ um. Humorvoll beanspruchte Texter Rainer Pudwill bei OB Martin Staab den Titel eines Stadtsängers.

Apropos umdichten: Der Chor kennt keine Scheu. Kurzerhand funktionierte er das amerikanische Liedgut „Take me home“ von John Denver um und erarbeitete daraus ein Lied mit dem Titel „Badnerland“. Selbstverständlich durfte beim Auftritt keine schwingende Fahne fehlen. Schließlich leben wir im gleichnamigen Land. Ebenso brachte der Chor humorvoll und süffisant ein Loblied auf die Männer zum Besten.

Die Sängerinnen bedankten sich dafür, dass die Männer immer wieder nach Hause fänden – auch in desolaten Zuständen und mit Blumen von der Tankstelle. Die Herren des Chores konterten in einem Wechselgesang. Das Frühjahrskonzert der Eintracht war eine gelungene Veranstaltung mit einem buntem unterhaltsamen Rahmenprogramm und kurzweiligen Einfällen.

Quelle: Südkurier, 30.03.2015

Chorgesang und Country-Feeling

Konzert der Eintracht Böhringen

Böhringen. Der Gemischte Chor Eintracht Böhringen ist bekannt dafür, seine Frühjahrskonzerte mit tänzerischen und optischen Attraktionen aufzulockern. Nachdem in den Jahren zuvor eine Boogie-Woogie-Show, eine Stepp­tanz-Gruppe und ein Stu­dio für orientalische Tänze das Publi­kum begeistert haben, wird am 28. März in der Böh­rin­ger Mehr­zweckhalle (Beginn: 20 Uhr) die Line Dance-Formation „Wild Rodeo Dancers“ auftreten. Beim Line Dance steht der Tänzer bezie­hungsweise die Tänzerin in einer Linie mit anderen Tänzern, die eine Gruppe aus mehreren Reihen bilden und die Tanzbewegungen nach einer Choreographie synchron ausführen. Dabei tan­zen die zehn Ladys der „Wild Rodeo Dancers“ nicht nur mit Stetsons und Westernstiefeln auf Country-Musik. Nein, sie drehen sich auch, als Piratinnen bei­spiels­weise, zu Rhythmen wie Walzer, Cha-Cha-Cha, Twist, Boogie-Woo­gie, nach Mu­sik von Madonna, Shania Twain, DJ Ötzi oder Elvis Pres­ley. Dass der Gemi­sch­te Chor der Eintracht unter der Leitung von Josef Weimert auch „Country kann“, wird er mit einer selbst ge­texteten deutschen Version des John Denver-Klassi­kers „Take me home, country roads“ beweisen. Darüber hinaus wird der Chor, dessen Mar­kenzeichen es ist, fast aus­schließlich in Deutsch zu singen, Schlager, Rock- und Pop-Songs, Balladen und See­mannslieder präsentieren. Dazu gehört der Nummer 1-Hit „Leinen los“ der Gruppe „Santiano“ aus dem Jahre 2012. Wie der Gemischte Chor hat auch der Canti Nova Chor der Ein­tracht unter der Leitung von Leitung Jutta Horton ein neues Pro­gramm einstudiert. So wird man Volks­lieder aus Schweden, Frankreich, Schottland und den USA sowie Pop-Hymnen wie „Eternal flame“ von den „Bangles“ oder den flotten „Mambo“ von Herbert Gröne­meyer hören. Jutta Horton wird zudem das Abschlusslied des Kon­zerts, das von beiden Chören gemeinsam ge­sungen wird, dirigieren. „Girls, Girls, Girls“ heißt das Lied, das ur­sprüng­lich von der Band „Sailor“ stammt. Nicht nur mit Musik und Tanz wird die Eintracht ihr Publikum ver­wöhnen. In der Pause und nach dem Stuhl­konzert werden Speisen und Ge­tränke gereicht. Der Eintritt an der Abend­­kasse beträgt 8 Euro. Die Karte im Vor­ver­kauf bei Bäckerei Schoch, Blumen Helmlinger und Lebens­mit­tel Diehl kostet 7 Euro.

 

Quelle: Südkurier, 6. März 2015

Chöre, Cowgirls, Country-Music

Konzert des Gemischten Chors Eintracht Böhringen

Böhringen (pud). “Howdy!” heißt es beim Frühjahrskonzert des Gemischten Chors Eintracht Böhringen am 28. März in der Mehrzweckhalle des Radolfzeller Ortsteils. Der übliche Gruß in der Country- und Westernszene erklingt, wenn die Line Dance-Formation „Wild Rodeo Dancers“ auftritt. Beim Line Dance steht der Tänzer bezie­hungsweise die Tänzerin in einer Linie mit anderen Tänzern, die eine Gruppe aus mehreren Reihen bilden und die Tanzbewegungen nach einer Choreographie synchron ausführen. Die Eintracht hat die zehn tan­zen­den Cow­girls eingeladen, um das Programm optisch und musikalisch aufzulockern und zu berei­chern. Dabei tanzen die Ladys nicht nur mit Cowboyhut und Lederstiefeln nach Country- und Westernmusik, sondern auch im ent­spre­chen­den Outfit, beispielsweise als Piratinnen, auf Rhythmen wie Walzer, Cha-Cha-Cha, Twist, Boogie-Woo­gie, nach Mu­sik von Madonna, DJ Ötzi, Shania Twain oder Elvis Pres­ley. Mit neuen Liedern wird sich der Gemisch­te Chor der Eintracht (Leitung Josef Weimert) präsentieren. Der Chor, der bekannt für seine eigenen deut­schen Tex­te ist, wird ein Mix aus Schlagern, Pop- und Rock-Songs und Balladen singen. Darunter befinden sich auch zwei Seemannslieder, beispielsweise der Nummer 1-Hit „Leinen los“ der Gruppe „Santiano aus dem Jahre 2012. Auch der Canti Nova Chor der Eintracht (Leitung Jutta Horton) hat ein neues Programm einstudiert. So wird man Volks­lieder aus Schweden, Frankreich, Schottland und den USA sowie Pop-Hymnen wie „Eternal flame“ von den „Bangles“ oder den flotten „Mambo“ von Herbert Grönemeyer hören. Nicht nur mit Musik und Tanz wird die Eintracht ihr Publikum verwöhnen. In der Pause und nach dem Konzert werden Speisen und Ge­tränke gereicht.      

Info: Das Konzert am 28. März um 20 Uhr in der Böhringer Mehrzweckhalle ist gestuhlt. Der Eintritt an der Abend­kasse beträgt 8 Euro. Die Karte im Vorverkauf bei Bäckerei Schoch, Blumen Helmlinger und Lebens­mittel Diehl kostet 7 Euro.

 

Quelle: Wochenblatt, 11. März 2015

 

BU:

Wildrodeodancers 002:

Die Linedance-Gruppe „Wild Rodeo Dancers“ tritt am Frühjahrskonzert des Gemischten Chors Eintracht Böhringen auf. 

Über 20 Jahre lang war Petra Viebranz (l.) im Vorstand tätig. Auf der Jahreshauptversammlung im März 2014 zeichnet sie Alfred Viebranz (r.) als Bezirksvorsitzender des Bodensee-Hegau-Chorverbands mit der Silberne Ehrenbrosche des Verbands aus. 

Nach 20 Jahren Tätigkeit im Vorstand, davon die letzten vier Jahre als 2. Vorsitzender, hörte Peter Oexle (l.) auf. Alfred Viebranz (r.) dankte seinem alten Weggefährten mit einem Buchgeschenk.

 


Auf der Jahreshauptversammlung im März 2014 wurde Ingeborg Schmidt (l.) als Vizedirigentin verabschiedet. Zudem hatte sie über 60 Jahre lang gesungen. "Es gibt niemand, der sich so sehr an vorderster Front für den Verein eingesetzt hat“, sagte Alfred Viebranz (r.), der ihr ein Präsent überreichte.

Radolfzell Böhringer Chöre wollen ihr Profil schärfen

 

Radolfzell -  Gemischter Chor Eintracht Böhringen sucht Sänger. Manfred Büchner zum neuen Vorsitzenden gewählt. Sein Vorgänger Alfred Viebranz ist jetzt Ehrenmitglied der Sänger.

 

Im Gemischten Chor Eintracht Böhringen geht eine Ära zu Ende: Nach 16-jähriger Vorstandstätigkeit, davon 14 Jahre als Vorsitzender, zieht sich Alfred Viebranz, wie vor zwei Jahren angekündigt, in die Reihen der normalen Sänger zurück. Für seinen großen Einsatz wurde er nach spontanem Beschluss der Sänger bei der Hauptversammlung zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Zum Nachfolger wählte die Versammlung einstimmig Manfred Büchner. Als wichtigste Aufgabe, so kündigte er in seiner Antrittsrede an, sehe er, wie sein Vorgänger, die Konsolidierung der beiden Chöre. Trotz des funktionierenden Vereinslebens und des Rufs eines guten musikalischen Niveaus kommen im Gemischten Chor keine jüngeren Sänger nach. Altersbedingt ist im Stammchor in den letzten Jahren die Zahl der Sänger von 34 auf 23 gesunken. Und der junge Chor Canti Nova, der im vergangenen Jahr sein 25-jähriges Bestehen feierte, ist mit drei Männerstimmen notorisch unterbesetzt. Es müsse darüber nachgedacht werden, so Büchner, wie das Profil der Chöre geschärft und Alleinstellungsmerkmale geschaffen werden können, um neue Mitglieder zu gewinnen. Auch gelte es, eine solide finanzielle Basis zu schaffen, um den Verein in seiner Lebendigkeit und Breite zu erhalten. Die Ausgaben müssten gesenkt und neue Einnahmequellen erschlossen werden.

 

Die Kasse wies durch das Jubiläum von Canti Nova und ein erhöhtes Spendenaufkommen zwar einen erfreulichen Überschuss im Jahresergebnis auf, aber der Verein ist sich bewusst, dass er sonst Verluste geschrieben hätte. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Herbst beschloss man deshalb, die Jahresbeiträge der Aktiven von 20 auf 60 Euro zu erhöhen. Breiten Raum, obwohl gut vorbereitet, nahmen an diesem Abend die umfangreichen Satzungsänderungen ein. In diesem Zuge wurde auch ein neuer Wahlmechanismus festgelegt, so dass künftig die Wahl der Vorstandsämter zeitlich versetzt erfolgt.

 

Bei den Neuwahlen ergab sich somit folgendes Bild: Für zwei Jahre wurden der Vorsitzende Manfred Büchner, Schriftführer Rainer Pudwill und Notenwartin Angela Schroll gewählt, kommissarisch für ein Jahr als neue zweite Vorsitzende Bettina Krätschel, Kassiererin Monika Thum, Protokollführer Norbert Clemens sowie die Beisitzer Gunther Seifert, Ursula Kramer und Erika Janus. Als Kassenprüfer für ein Jahr sind Joachim Schmidt und Alma Riegger bestellt. Aus dem Vorstand verabschiedet wurden der bisherige zweite Vorsitzende Peter Oexle und Beisitzerin Doris Materna.

Für 25-jährige Mitgliedschaft zeichnete Alfred Viebranz in seiner Funktion als Bezirksvorsitzender seine Frau Petra mit der Silbernen Ehrennadel des Badischen Sängerbundes aus. Sie war in dieser Zeit nicht nur Sängerin, sondern engagierte sich auch lange Jahre und mit viel Herzblut in verschiedenen Funktionen im Vorstand.

 

Auch was fürs Auge

Viele Proben stehen derzeit an: Mit Hochdruck arbeiten der Gemischte Chor Eintracht Böhringen und der Canti Nova-Chor in diesen Wochen auf ihr Frühjahrskonzert am 5. April in der Mehrzweckhalle Böhringen hin. Auch in diesem Jahr wird neben vielen neuen Stücken auch etwas für das Auge geboten. Die Besucher dürfen sich diesmal auf orientalischen Tanz, dargeboten vom Studio Christa Knobloch in Moos, freuen. (mku)

 

Quelle: Marina Kupferschmid, Südkurier Radolfzell, 13.03.2014

Führungswechsel bei der Eintracht

Chöre sollen zur Marke werden

 

Böhringen (pud). Beim Gemischten Chor Eintracht Böhringen fand ein Stabwechsel statt. Nach 14 Jahren als Vorsitzender trat Alfred Viebranz am Samstag im Musikpavillon nicht mehr an. Die Versammlung wählte ein­stimmig Man­fred Büch­ner zu seinem Nachfolger. Neu im Amt der stellvertretenden Vorsitzenden ist Bettina Krätschel, da auch der bisherige Stellvertreter Peter Oexle nicht mehr kandidierte. Darüber hinaus war die Jah­reshauptver­samm­lung von besonderen Ehrungen geprägt. Viebranz, der an diesem Abend zum Ehrenmitglied ernannt wurde, bekannte rückbli­ckend, einen „tiefen Wert“ entdeckt zu haben, nämlich „Freunde“ zu haben. „Enttäuscht“ war er allerdings da­von, dass es trotz vieler Anstrengungen nicht gelungen sei, neue Sängerinnen und Sänger zu finden, obwohl der Verein sehr gut geführt sei.

 

Die „Konsolidierung des Mitgliederstands“ in den beiden Chören, dem Gemischten Chor und Canti Nova, nannte daher auch Büchner als erstes von drei Zielen, die er sich in seiner Amtszeit setzt. Zu­dem will er die Ausgaben des Vereins senken. Schließlich möchte er den Chö­ren ein „Profil“ geben und sie idea­ler­weise zu einer „eigenen Marke“ machen.

 

Neben Alfred Viebranz wurde auch seine Frau Petra geehrt. Sie er­hielt die Silberne Ehrenbrosche des Bodensee-Hegau-Chorverbands für 22-jäh­rige Tätigkeit im Vorstand. Pe­ter Oexle, Doris Materna, die als Beisitzerin ausschied, und Ingeborg Schmidt, die als aktive Sängerin nach über 60 Jahren und Vize­dirigentin aufhörte, erhielten als Dank jeweils ein Präsent überreicht. „Es gibt niemand, der sich so sehr an vorderster Front für den Ver­ein eingesetzt hat“, lobte Viebranz Schmidt. Neben Büchner (Vorsitzender) und Krätschel (zweite Vorsitzende) gehören dem Vorstand Monika Thum (Kasse), Rainer Pudwill (Schriftführung), Norbert Clemens (Protokoll), Angela Schroll (Noten­wart) sowie die Beisitzer Erika Janus, Ursula Kramer und Gunter Seiferth an.

 

Quelle: Rainer Pudwill, Wochenblatt

dm-Markt: Spende für Jugendhütte

Unerwartete Spende für die Jugendhütte: Am 5. Dezember verkauften Mitarbeiterinnen des dm-Dro­gerie­markts im Kaufland den ganzen Tag über leckere Waffeln, dessen Erlös der Böhringer Jugendhütte zugute kam. Die Aktion kam beim Publikum und bei dm-Marktleiterin Vanessa Brodowsky (4.v.r.) so gut an, dass schließlich 450 Euro dem Organisationsteam um Christian Schütz (6.v.r.) über­geben werden konnten. Zum Erfolg der Aktion hatte auch der Gemischte Chor Ein­tracht Böhringen mit seinem Vorstand Alfred Viebranz (2.v.r.) beigetragen, der über eine Stunde lang vor dem Markt Weih­nachtslieder, Pop-Songs und Schlager gesungen hatte. 

Adventsmusik in St. Nikolaus

 

Radolfzell - Beim gemeinsamen Adventskonzert von Musikverein und Gesangverein Eintracht Böhringen beeindrucken die Aktiven mit Können und viel Gefühl.

 

Die Kirchenbänke sind an diesem ersten Advent bereits vor 18 Uhr bis auf den letzten Platz besetzt. Das Publikum wartet in der kalten Kirche. Andächtig und still. Es ist das Adventskonzert des Böhringer Musikvereins zusammen mit dem Gemischten Chor und dem Canti Nova Chor des Gesangsvereins Eintracht Böhringen. Helmut Arndt, Vorsitzender vom Böhringer Musikverein, eröffnet das Konzert mit dem Programmteil des Canti Nova Chors unter der Leitung von Jutta Horton. Im Laufe des Konzerts werden alle Programmpunkte angesagt, was die Aufmerksamkeit bei den Zuhörern erhöht. Der Chor mit der überschaubaren Tenor und Bass-Besetzung fängt an mehrstimmig zu jodeln. Was wie die Gesänge aus Lappland klingt, entpuppt sich als Adventsjodler. Hier macht sich die gute Akustik von St. Nikolaus bemerkbar – klar und deutlich sind die einzelnen Stimmlagen zu hören. Das beschwingte Feliz navidad von José Felicianos lässt so manchen Zuhörer mit dem Kopf mit wippen. Mit zwei Stücken von Lorenz Maierhofer in festlich getragenem Stil endet der souverän gesungene „Solo-Part“ des Canti Nova Chors.

Leonard Cohens ergreifendes Halleluja ist das Eröffnungsstück des Böhringer Musikvereins unter der Leitung von Simone Renz. Cohens Halleluja klingt durch das Kirchenschiff und geht in seiner Intensität unter die Haut. In seiner wechselnden Dynamik ist es ein sehr anspruchsvolles Stück, das die Musiker hervorragend meistern: Die tiefen Blechbläser spielen mit sehr viel Gefühl, die Holzbläser bauen zum Halleluja hin immer wieder die Spannung neu auf. Das Schlagzeug begleitet als tragender Herzschlag die Melodie der Bläser. Als zum Schluss der Canti Nova Chor einsetzt, nimmt sich das Orchester gekonnt zurück. Beim Sleigh Ride von Leroy Anderson kommen neben den Bläsern auch die verschiedenen Percussions-Instrumente zum Zug: Der Einsatz von Peitsche, Glöckchen und imitiertem Hufgeklapper neben der Bläsermelodie ist musikalisch so gut umgesetzt, dass vor dem inneren Auge eine Schlittenfahrt mit Pferden vorbeizieht.

Der Gemischte Chor unter der Leitung von Josef Weimert bietet an diesem Abend eine gelungene Mischung aus populären, volkstümlichen und geistlichen Weihnachtliedern. Weihnacht frohe Weihnacht – mit deutschem Text ergänzt der Chor mit viel Elan und Können die bekannte Melodie aus dem Fernsehfilm „Drei Nüsse für Aschenbrödel“. Die lange Liste der vorgelesenen Interpreten bringt so manchen Hörer zum Lachen. Beim anspruchsvollen Ave Maria singen die Tenöre etwas mühsam gegen die anderen Stimmen an. White Christmas von Irving Berlin singt der Chor souverän auf Deutsch.

Zum Schluss singen beide Chöre gemeinsam mit dem Musikverein gut aufeinander abgestimmt Lobet den Herrn der Welt von Henry Purcell. Ein kostenloses Konzert in dieser Art auf die Beine zu stellen, war beeindruckend. So fiel es den Hörern am Ende gar nicht schwer, für Spenden etwas tiefer in den Geldbeutel zu greifen.

 

Quelle: Christine Göcke im Südkurier vom 4.12.2013

 

ABBA, Bossa und viel Spaß - Projektchor in Böhringen

Sie singen gern, wenn auch bis­lang „nur“ unter der Dusche? Sie würden auch gern einmal in einem Chor mitmachen, haben aber „wenig Zeit“? Wenn Sie nur eine dieser Fragen mit Ja beantwortet haben, dann sind Sie bei uns richtig: beim Projektchor des Gemischten Chors Eintracht Böhringen. Projekt heißt: Sie bilden eine Singgemeinschaft mit Aktiven unseres Chors und treten an unserem Früh­jahrs­konzert im April 2014 in der Mehrzweckhalle Böhringen auf. Noten­kenntnisse brauchen Sie nicht unbedingt zu haben und Sie müssen auch nicht vor­singen.Die Freude am Singen und der Spaß stehen im Vorder­grund. Deshalb möchten wir drei flotte Lieder mit deutschen Texten einüben, die Sie sicherlich kennen, zum Beispiel „Schuld war nur der Bossa Nova“ von Manuela und ein Song von ABBA.

Wir proben seit dem 7. November 2013 immer donnerstags um 20 Uhr im Musikpavillon beim Böhringer Rathaus. Kommen Sie einfach vorbei, wir freuen uns auf Sie!

Wenn Sie vorab Fragen haben, dann wenden Sie sich gern an Alfred Viebranz (Tel. 07732/2373, E-Mail: viebranz-radolfzell@t-online.de) oder an Rainer Pudwill (Tel. 07732/950930, E-Mail: rainer.pudwill@t-online.de). 

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Back to the 60s -- mit Beatles, Bowle und.....

heißt das Motto unseres Konzerts zum 25jährigen Jubiläum unseres Chores "Canti Nova" am Sonntag, 14.07.2013 um 11:00 Uhr in der Konzertmuschel in Radolfzell. Canti Nova gehört zum Gesangverein Eintracht Böhringen und wurde im Februar 1988 gegründet. Wir sind eine Gruppe von ca. 25 begeisterten Sängern und Sängerinnen, die sich jede Woche dienstags um 20.00 Uhr im Musikpavillon Böhringen zur Probe treffen. In den 25 Jahren unseres Bestehens haben wir die verschiedensten Musikstücke einstudiert und aufgeführt. Von Barock-Sätzen über vokale Bigband-Imitationen, Songs aus berühmten Filmen, Schlagern, afrikanische, ungarische und finnische Volkslieder bis zur Neuen Deutschen Welle reicht unser Repertoire.

Am liebsten singen wir alle aber Songs aus den 60er Jahren von den Beatles, Simon and Garfunkel, the Mamas and the Papas … Die meisten von uns sind mit der Musik dieser Zeit aufgewachsen und wir machen uns damit selbst ein Geschenk zu diesem Jubiläum.

Wenn Sie sich ein Bild über Stil, Stimmen und Stimmung des Chores machen wollen, kommen Sie doch einfach zu einer Probe vorbei! Es ist noch genügend Zeit, um mit uns einige der Lieder einzustudieren und beim Jubiläumskonzert gemeinsam aufzutreten. Besonders würden wir uns über Zuwachs bei den Bässen und Tenören freuen, da Männerstimmen zurzeit nicht so stark vertreten sind. Wagen auch Sie sich auf singende Entdeckungsreise mit unserer Chorleiterin Jutta Horton.

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Mainzer Hofsänger 2011

Bericht im RADOLFZELLER WOCHENBLATT vom 14.12.2011

Ein seltenes gesangliches Ereignis erlebten die Besucher am ersten Advent in der Böhringer Nikolauskirche. Viele waren von sehr weit angereist, um die Mainzer Hofsänger zu erleben. Und nicht nur die Gäste aus Zürich, Ulm, Oberschwaben und dem gesamten Landkreis Konstanz feierten begeistert das enorme Stimmenpotenzial und die große Ausdruckskraft der zwölf singenden Botschafter aus der rheinischen Domstadt. Unter der Leitung von Michael Christ und begleitet von Andreas Leuck am Klavier boten sie ein zweistündiges, 22 Lieder umfassendes Konzert auf höchstem gesanglichen Niveau. Die Hofsänger fühlten sich rundum pudelwohl. Dies lag vor allem an der Gastfreundschaft des Gemischten Chors Eintracht Böhringen, der sie an den Bodensee eingeladen hatte. So bedankte sich Chor-Manager Ralf Marling ausdrücklich für die liebevolle Betreuung und die perfekte Organisation. Bassist Marling war es auch, der das Spiritual »Oh happy day« so schwungvoll präsentierte, dass die Kirche mitwippte. Weitere exzellente Bass-Soli sangen beispielsweise Christoph Clemens, Jörg Eßer und Frank Häser. Gegen Ende des Konzerts brachte der jugendliche Tenor José Wolf mit »Feliz navidad« das Publikum derart in Stimmung, dass es schon während seines Vortrags Standing Ovations bot. Hervorragend sangen aber auch die Tenöre Gerhard Kraus, Dieter Schöneberger, Volker Allendorf und vor allem Stefan Zier. Mit unglaublicher Feinfühligkeit und Volumen sang er das Lied »Die Rose«. Dabei begleiteten ihn seine Kollegen und die Eintracht. Dieser Gemeinschaftsauftritt war für die Böhringer ein »unvergessliches Erlebnis«, wie Eintracht-Vorstand Alfred Viebranz erklärte.Unvergesslich wird für sie auch ihr alleiniger Beitrag sein. Die über 30 Sänger unter der Leitung von Josef Weimert hatten das Konzert mit »Lobt den Herrn der Welt« nach Purcells »Trumpet Voluntary« eröffnet.

 

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Herbstkonzert der Eintracht Böhringen am 6. Oktober 2012

 

Das Konzert beginnt um 20 Uhr und ist be­stuhlt. Speisen und Ge­tränke werden während der Pause und im An­schluss an das Konzert angeboten. Der Eintritt beträgt 8 Euro an der Abend­­kasse und 7 Euro im Vor­verkauf bei Lebensmittel Diehl, Blumen Helmlinger und Bä­cke­rei Schoch in Böhringen. Reser­vierun­gen nimmt Alfred Viebranz (Tel. 07732/2373, E-Mail: Viebranz-Radolfzell@t-online.de) entge­gen.

+Bajazzo, Queen und Elvis Presley

Herbstkonzert der Eintracht Böhringen am 6. Oktober 2012

Stehen Sie auf Elvis Presley, Frank Sinatra oder Freddie Mercury von den „Queen“? Hören Sie die Filmme­lo­dien aus „Titanic“ und „Frühstück bei Tiffany“ genau so gern wie den Jazz-Standard „Take Five“? Oder mögen Sie eher Volkslieder wie das „Schif­fer­lied“ oder den „Bajazzo“? Wenn Sie nur einmal mit Ja geantwortet haben, dann sind Sie am 6. Oktober 2012 in der Böhringer Mehrzweckhalle genau richtig. Denn dann ver­an­staltet der Gemischte Chor Eintracht Böhringen sein Herbstkonzert mit einem abwechs­lungsreichen Programm. Der Gemi­schte Chor (Leitung Josef Weimert) singt unter anderem deutsche und einge­deutschte Schlager, Pop- und Rock-Songs, Swing und Cha-Cha-Cha. Der Canti Nova Chor (Leitung Jutta Horton) präsentiert neben einem südafri­ka­­ni­schen Gesang und einem Spiritual auch Pop-Klassiker wie Presleys „Can’t help falling in love“ und „Mon­day, Monday“ von den Mamas and the Papas. Als Gastchor singt der Männergesangverein Eintracht Volkerts­hau­sen (Leitung Annemarie Grüning) Volks­lieder aus Österreich und Deutschland. Zu hören sind unter ande­rem „Fein sein, beinander bleibn“ und „Ei du Mädchen vom Lande“. Am Klavier begleitet Svetlana Maier.      

 

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